Wer nach einer Semrush Alternative sucht, hat meistens eines von zwei Problemen: Die Rechnung ist zu hoch für das, was tatsächlich genutzt wird, oder das Tool ist zu groß für die Aufgabe. Ich habe Queris gebaut, weil ich für eigene Projekte und für Kunden vor allem eine Sache brauchte: Suchvolumen, Klickpreis und Wettbewerb zu Keyword-Listen, die ich schon hatte. Diese Seite zeigt, welche Art von Werkzeug zu welcher Aufgabe passt, wo Semrush weiterhin die bessere Wahl ist und wann ein schlankes Keyword-Tool reicht. Alle Preise habe ich am 6. Oktober 2026 auf den offiziellen Preisseiten der Anbieter nachgelesen, die Quellen stehen unter der Tabelle.
Erst die Aufgabe klären, dann das Tool wählen
Semrush bündelt viele Bereiche in einem Konto: Keyword-Recherche, Rank-Tracking, Site-Audit, Backlink-Analyse, dazu Werkzeuge für Anzeigen und Content. Für Teams, die alle diese Bereiche bearbeiten, ist das ein echter Vorteil. Die Frage ist nur, ob du zu diesen Teams gehörst.
In der Praxis sehe ich drei Gruppen. Die erste hat bereits Keyword-Listen: aus der Search Console, aus dem Google-Ads-Konto, aus einem Kundenbriefing oder aus dem eigenen Kopf. Sie will wissen, wie oft danach gesucht wird, was ein Klick kostet, wie stark der Wettbewerb ist und ob das Thema wächst oder schrumpft. Die zweite Gruppe betreut Websites laufend: Rankings täglich beobachten, technische Fehler finden, Berichte an Kunden schicken. Die dritte Gruppe baut Links auf und braucht dafür einen Backlink-Index.
Für die erste Gruppe ist eine Suite überdimensioniert. Für die zweite und dritte Gruppe ist ein reines Keyword-Tool zu wenig. Wenn du weißt, in welche Gruppe du gehörst, ist die Entscheidung in fünf Minuten getroffen.
Semrush Alternativen im Vergleich: so liest du die Tabelle
Die Vergleichstabelle stellt fünf Werkzeuge nebeneinander: die Suite selbst, ein reines Keyword-Tool, zwei weitere Suiten mit anderem Schwerpunkt und den kostenlosen Planer von Google. Alle Preise stammen von den offiziellen Preisseiten, abgerufen am 6. Oktober 2026, und gelten für monatliche Zahlung, sofern nichts anderes dabeisteht. Zwei Dinge solltest du beim Lesen wissen.
Erstens ist „Preis ab“ nicht gleich „Preis ab“. Sistrix weist seine Preise ausdrücklich zuzüglich Mehrwertsteuer aus. Auf den Preisseiten von Semrush und Ahrefs habe ich keinen Steuerhinweis gefunden, dort kann also noch Umsatzsteuer dazukommen. Die Queris-Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer. Zweitens hat Semrush seine Pläne umgebaut: Einen Plan namens „Pro“ gibt es auf der Preisseite nicht mehr, der Einstieg heißt jetzt „SEO“ und kostet 134 € im Monat bei monatlicher Zahlung, 112,52 € im Monat bei Jahreszahlung. Ältere Vergleiche mit einem Pro-Plan sind damit überholt.
Für die Details zu den einzelnen Werkzeugen habe ich eigene Seiten geschrieben: Sistrix Alternative, Ahrefs Alternative und Keyword Planner Alternative.
Vergleich auf einen Blick
| Werkzeug | Funktionsumfang | Zielgruppe | Preis ab (Stand 06.10.2026) | Märkte | Datenart |
|---|---|---|---|---|---|
| Semrush (Plan „SEO“) | SEO-Suite, Plan „SEO“ laut Preisseite: Basis-Keyword-Recherche und Wettbewerbsanalyse, Position Tracking (5 Websites, 500 Keywords täglich), Site-Audit, KI-Sichtbarkeit; Werkzeuge für Anzeigen und Content bietet Semrush als eigene Produkte an; MCP-Zugang laut Preisseite erst ab Plan Starter (190 €/Monat) | Marketing-Teams und Agenturen, die mehrere Bereiche in einem Konto bündeln | 134 €/Monat bei monatlicher Zahlung, 112,52 €/Monat bei Jahreszahlung; Gratis-Konto mit 1 Demo-Projekt und 10 Berichten pro Tag; Steuerhinweis auf der Preisseite nicht ausgewiesen | international, Länderliste siehe Anbieter | eigene Datenbank, Suchvolumen als Schätzwert |
| Queris | Keyword-Tool für eigene Listen (bis 1.000 Keywords je Abfrage): geschätztes Suchvolumen, Klickpreis, Wettbewerb unter Werbetreibenden, 12-Monats-Verlauf, Keyword Difficulty auf Knopfdruck, CSV-Export, gespeicherte Listen; gegen Aufpreis: Domain-Analyse 29 €/Monat (drei Analysen im Monat in Basic, Pro und Business enthalten) und KI-Keyword-Erweiterung 9 €/Monat; Connector (MCP-Server) für Claude und ChatGPT, abhängig vom jeweiligen Chat-Plan; kein Rank-Tracking, kein Site-Audit, kein Backlink-Index, keine Team-Konten | Einzelpersonen, Content- und Ads-Verantwortliche, die bestehende Keyword-Listen bewerten | Gratis 10 Abfragen/Monat; Basic 15 €, Pro 29 €, Business 49 € pro Monat, inkl. MwSt., monatlich kündbar | 8 Märkte: DE, AT, CH, ES, US, UK, FR, IT | Schätzwerte aus einer echten Datenquelle auf Basis von Google-Suchdaten, keine KI-generierten Zahlen |
| Sistrix (Plan „Start“) | SEO-Suite mit dem Sichtbarkeitsindex als Kern, laut Anbieter über 100 Mio. Domains in 30 Ländern; weitere Module siehe Anbieter; MCP-Server für Claude und ChatGPT laut Hilfeseite in allen Paketen | Agenturen und Inhouse-SEO im deutschsprachigen Raum | 119 €/Monat zzgl. MwSt., monatlich kündbar, 14 Tage kostenlos testbar | Keyword- und Domain-Daten in über 40 Ländern, Sichtbarkeitsindex in 30 Ländern (laut Anbieter) | eigene Datenbank, Suchvolumen als Schätzwert |
| Ahrefs (Pläne „Starter“ und „Lite“) | SEO-Suite mit eigenem Backlink-Index, Keyword- und Website-Analysen; MCP-Server laut Hilfeseite ab dem Lite-Tarif | SEOs mit Schwerpunkt Linkaufbau und Wettbewerbsanalyse | Starter 27 €/Monat, Lite 119 €/Monat bei monatlicher Zahlung; Gratis-Angebot vorhanden, Umfang siehe Anbieter; Steuerhinweis auf der Preisseite nicht ausgewiesen | international, Länderliste siehe Anbieter | eigene Datenbank, Suchvolumen als Schätzwert |
| Google Keyword Planner | Keyword-Ideen und Suchvolumen für die Anzeigenplanung in Google Ads | Werbetreibende mit Google-Ads-Konto | 0 €, Google-Ads-Konto erforderlich | alle Google-Ads-Länder | Werte laut Google-Hilfe gerundet; ohne laufende Kampagnen nach meiner Erfahrung häufig nur Spannen wie 1.000 bis 10.000 |
- Semrush: semrush.com/pricing (abgerufen am 06.10.2026, Preise dort in Euro angezeigt)
- Semrush MCP: semrush.com/kb/1618-mcp (gelesen am 06.10.2026)
- Sistrix: sistrix.de/preise (abgerufen am 06.10.2026)
- Sistrix MCP-Server: sistrix.com/ask-sistrix/ai-basics/mcp (gelesen am 06.10.2026)
- Ahrefs: ahrefs.com/pricing (abgerufen am 06.10.2026, Preise dort in Euro angezeigt)
- Ahrefs MCP: help.ahrefs.com/en/articles/13913559-getting-started-with-ahrefs-mcp (gelesen am 06.10.2026)
- Google Ads-Hilfe zum Keyword Planner, Hinweis auf gerundete Werte: support.google.com/google-ads/answer/3022575 (abgerufen am 06.10.2026)
- Queris: getqueris.com/de/plans (Stand 06.10.2026)
- Alle Fremdpreise können sich ändern, maßgeblich ist die jeweilige Preisseite des Anbieters. Markennamen gehören den jeweiligen Inhabern und werden nur zur Kennzeichnung der verglichenen Produkte genannt.
Wann ein Keyword-Tool als Semrush Alternative reicht
Queris ist kein Ersatz für eine Suite, und ich werde es auch nicht so verkaufen. Es ist das schlanke Werkzeug für genau einen Schritt: Du bringst deine eigene Liste mit, bis zu 1.000 Keywords je Abfrage, und bekommst dazu geschätztes Suchvolumen, Klickpreis, den Wettbewerb unter Werbetreibenden aus Google Ads und den Verlauf der letzten zwölf Monate. Dazu auf Knopfdruck eine Keyword Difficulty von 0 bis 100 als Orientierung für die organische Schwierigkeit (bei neuen Keywords kostet sie eine zusätzliche Abfrage), CSV-Export, gespeicherte Listen und das Teilen von Listen per Lese-Link.
Das reicht in diesen Fällen:
Du planst Inhalte oder Anzeigen und hast die Themen bereits. Dir fehlt nur die Einordnung, welche Keywords das Suchvolumen tragen und welche sich die Mühe nicht lohnen.
Du arbeitest in mehreren Ländern. Queris deckt acht Märkte ab (DE, AT, CH, ES, US, UK, FR, IT), eine Liste, derselbe Ablauf.
Du recherchierst inzwischen mit ChatGPT oder Claude und willst, dass die Zahlen im Chat aus einer echten Datenquelle kommen statt aus dem Sprachmodell. Dafür gibt es den Queris-Connector (MCP-Server), den du in Claude und in ChatGPT hinzufügst, beschrieben unter Keyword-Recherche mit ChatGPT und Keyword-Recherche mit Claude. In ChatGPT brauchen eigene Connectors einen bezahlten ChatGPT-Plan mit aktiviertem Entwicklermodus, in Claude hängt die Verfügbarkeit von deinem Plan und den Workspace-Einstellungen ab. Anfragen über den Connector zählen auf dein Queris-Kontingent. Einen eigenen MCP-Server bieten laut ihren Hilfe- und Preisseiten auch Semrush (ab Plan Starter), Sistrix (in allen Paketen) und Ahrefs (ab dem Lite-Tarif) an.
Du willst gelegentlich eine Domain einordnen. Die Domain-Analyse zeigt Übersicht, Ranking-Keywords, Wettbewerber und den monatlichen Verlauf einer Domain. In Basic, Pro und Business sind drei Domain-Analysen im Monat enthalten, mehr gibt es über das Zusatzmodul Domain-Analyse für 29 € im Monat mit 100 Domain-Abfragen. Ein tägliches Rank-Tracking ist das nicht.
Du brauchst neue Keyword-Ideen nur ab und zu. Die KI-Keyword-Erweiterung ist ebenfalls ein Zusatzmodul, sie kostet 9 € im Monat und ergänzt deine Liste um Vorschläge, die du anschließend mit den Schätzwerten aus der Datenquelle prüfst. Ein Keyword-Generator im Sinne einer Suite ist das nicht.
Wann Semrush die bessere Wahl bleibt
Es gibt Aufgaben, für die Queris schlicht nicht gebaut ist.
Rank-Tracking: Queris beobachtet keine Positionen über die Zeit. Wer täglich wissen muss, ob eine Seite auf Platz 4 oder 7 steht, braucht einen Tracker.
Site-Audit: Es gibt keinen Crawler, der kaputte Links, fehlende Title-Tags oder langsame Seiten findet.
Backlinks: Queris hat keinen Backlink-Index. Ein Modul dafür ist geplant, aber geplant ist nicht verfügbar.
Themen von null aufbauen: Wer ohne jede Vorstellung startet und aus einem Seed-Keyword tausende Ideen ziehen will, bekommt das bei einer Suite. Queris liefert KI-Vorschläge als Zusatz, nicht als Kernfunktion.
Teamarbeit und Reporting: Mehrere Nutzer, Projekte, Kundenberichte, Freigaben. Dafür ist eine Suite gedacht. Queris hat keine Team-Konten: ein Konto, ein Login, ein Plan. Listen kannst du per Lese-Link teilen.
Wenn du diese Funktionen brauchst, aber nicht zum Semrush-Preis, lohnt sich ein Blick auf Suiten mit anderem Schwerpunkt. Für den deutschsprachigen Markt ist Sistrix mit dem Sichtbarkeitsindex etabliert, Ahrefs ist für seinen Backlink-Index bekannt. Eine Kombination ist ebenfalls möglich: Suite für Tracking und Audit, Queris für die schnelle Bewertung eigener Listen, falls dein Abfragekontingent in der Suite knapp wird.
Woher die Zahlen kommen: Schätzung ja, erfunden nein
Vorweg etwas Grundsätzliches: Suchvolumen ist bei jedem Tool eine Schätzung. Niemand außer Google sieht die tatsächlichen Suchanfragen, und selbst Google zeigt im Keyword Planner laut eigener Hilfe nur gerundete Werte. Wer dir verspricht, das Suchvolumen auf die Zahl genau zu kennen, verspricht etwas, das es nicht gibt. Auch Queris schätzt.
Entscheidend ist, woher die Schätzung kommt. Bei Queris aus einer echten Datenquelle, die auf Suchdaten von Google aufsetzt. Die Alternative sind Zahlen, die ein Sprachmodell auf die Frage „Wie oft wird X gesucht?“ einfach ausgibt. Die klingen plausibel, sind aber erfunden, weil das Modell keinen Zugriff auf Suchdaten hat. Genau deshalb hängt Queris per Connector (MCP-Server) an Claude und ChatGPT: Das Modell fragt die Datenquelle, statt zu raten.
Damit du eine Schätzung richtig einordnest, zeigt Queris den 12-Monats-Verlauf, den Klickpreis und den Wettbewerb daneben. Ein Keyword mit 1.000 geschätzten Suchen und fallendem Verlauf ist etwas anderes als eines mit 1.000 Suchen und steigendem Verlauf. Für einzelne Begriffe gibt es den Schnellcheck unter Keyword-Suchvolumen ermitteln: Er nimmt bis zu 10 Begriffe, das Ergebnis siehst du nach der kostenlosen Registrierung.
Was Queris kostet und was im Preis steckt
Die Preise stehen auf der Planübersicht, hier die Kurzfassung mit Stand 6. Oktober 2026. Gratis: 10 Abfragen im Monat. Basic: 15 € für 25 Abfragen. Pro: 29 € für 100 Abfragen. Business: 49 € für 250 Abfragen. Alle Preise inklusive Mehrwertsteuer, monatlich kündbar, eine Abfrage umfasst bis zu 1.000 Keywords. Wiederholte Abfragen kürzlich geprüfter Keywords verbrauchen kein Kontingent, ungenutzte Abfragen der bezahlten Pläne bleiben drei Monate gültig. Zusatzmodule kosten extra: die KI-Keyword-Erweiterung 9 € im Monat, die Domain-Analyse 29 € im Monat für 100 Domain-Abfragen. In Basic, Pro und Business sind drei Domain-Analysen im Monat schon enthalten.
Den Gratis-Plan schaltest du mit deiner Handynummer frei, eine Kreditkarte brauchst du nicht. Das hat einen einfachen Grund: Jede Abfrage im Gratis-Plan kostet Queris Geld, weil die Daten aus einer bezahlten Quelle kommen, und ohne Hürde würden Wegwerf-Konten den Plan für alle anderen unbezahlbar machen.
Für die Jahresrechnung, mit der Einschränkung, dass hier ein Keyword-Tool gegen eine Suite steht: Der Semrush-Einstiegsplan „SEO“ kostet bei monatlicher Zahlung 134 € im Monat, also 1.608 € im Jahr, bei Jahreszahlung 112,52 € im Monat, also 1.350,24 € im Jahr (Preisseite des Anbieters, 6. Oktober 2026, ohne ausgewiesenen Steuerhinweis). Queris Pro kostet 29 € im Monat, also 348 € im Jahr, inklusive Mehrwertsteuer, mit bis zu 100.000 Keywords im Monat. Wer die Suite als Suite nutzt, bekommt für den Aufpreis viel. Wer nur Keyword-Daten braucht, zahlt ihn für Module, die er nicht öffnet.
In zehn Minuten prüfen, ob Queris für dich reicht
Teste die Entscheidung mit deinen eigenen Daten.
- Nimm eine echte Liste: einen Export aus deinem bisherigen Tool, die Suchanfragen aus der Search Console oder die Keywords deiner laufenden Kampagne.
- Registriere dich für den Gratis-Plan mit deiner Handynummer. Die 10 Gratis-Abfragen reichen für diesen Test locker.
- Füge in der App bis zu 1.000 Keywords ein, wähle den Markt und starte die Abfrage.
- Prüfe Suchvolumen, Klickpreis, Wettbewerb und Verlauf, exportiere die CSV und vergleiche mit dem, was du aus deinem bisherigen Tool kennst.
- Stell dir danach eine einzige Frage: Was habe ich in den letzten vier Wochen in der Suite geöffnet, das hier fehlt?
Lautet die Antwort „nichts“ oder „nur die Domain-Analyse“, reicht Queris. Lautet sie „das Rank-Tracking“ oder „die Backlinks“, bleib bei einer Suite oder kombiniere beides. Los geht es auf der Startseite oder direkt bei der Registrierung.
Häufige Fragen
Gibt es eine kostenlose Semrush Alternative für Keyword-Daten?
Ja, für den Schritt Keyword-Daten. Der Queris-Gratis-Plan umfasst 10 Abfragen im Monat mit jeweils bis zu 1.000 Keywords, also bis zu 10.000 Keywords, ohne Kreditkarte. Semrush bietet laut Preisseite ebenfalls ein Gratis-Konto mit einem Demo-Projekt und 10 Berichten pro Tag (Stand 6. Oktober 2026).
Was kostet Semrush aktuell und gibt es den Pro-Plan noch?
Im Bereich „SEO + AI Search“ stehen auf der Preisseite von Semrush am 6. Oktober 2026 vier Pläne: SEO für 134 € im Monat (112,52 € bei Jahreszahlung), Starter für 190 €, Pro+ für 286 € und Advanced für 526 € im Monat bei monatlicher Zahlung, dazu ein Gratis-Konto. Weitere Produkte wie Content oder Advertising bepreist Semrush dort separat. Einen Plan mit dem Namen „Pro“ habe ich dort nicht gefunden. Ob die Preise die Umsatzsteuer enthalten, weist die Seite nicht aus.
Kann Queris Rank-Tracking, Site-Audit oder Backlink-Analysen?
Nein. Queris hat kein Rank-Tracking, keinen Audit-Crawler und keinen Backlink-Index. Ein Backlink-Modul ist geplant, aber noch nicht verfügbar. Die Domain-Analyse zeigt Übersicht, Ranking-Keywords, Wettbewerber und den monatlichen Verlauf einer Domain, ersetzt aber kein tägliches Rank-Tracking.
Wie zuverlässig ist das Suchvolumen in Queris?
So zuverlässig, wie eine Schätzung sein kann, und das gilt für jedes Tool. Queris zeigt geschätztes monatliches Suchvolumen aus einer echten Datenquelle auf Basis von Google-Suchdaten, keine von einer KI erzeugten Zahlen. Den 12-Monats-Verlauf, den Klickpreis und den Wettbewerb bekommst du daneben, damit du die Schätzung einordnen kannst.
Kann ich Queris direkt in ChatGPT oder Claude nutzen?
Ja, wenn dein Chat-Plan eigene Connectors erlaubt. Über den Queris-Connector (MCP-Server), den du in Claude oder in ChatGPT hinzufügst, holst du dir Suchvolumen, Klickpreis und Wettbewerb direkt in den Chat, bei bis zu 25 Keywords je Anfrage auch den 12-Monats-Verlauf. Das Sprachmodell fragt dabei die Datenquelle ab, statt Zahlen zu erfinden. Eigene Connectors in ChatGPT brauchen einen bezahlten ChatGPT-Plan mit aktiviertem Entwicklermodus, in Claude hängt die Verfügbarkeit von deinem Plan und den Workspace-Einstellungen ab. Anfragen über den Connector nutzen dasselbe Kontingent wie die Web-App: Eine Anfrage mit bis zu 1.000 Keywords zählt als eine Abfrage, eine erneute Abfrage kürzlich geprüfter Keywords verbraucht kein Kontingent. Die Einrichtung beschreibe ich unter Keyword-Recherche mit ChatGPT und Keyword-Recherche mit Claude.
Warum brauche ich für den Gratis-Plan eine Handynummer?
Weil jede Abfrage im Gratis-Plan Queris Geld kostet, die Daten kommen aus einer bezahlten Quelle. Die Handynummer verhindert, dass Wegwerf-Konten das Kontingent ausnutzen, und ersetzt die Kreditkarte, die bei Testphasen sonst oft verlangt wird.
Lassen sich Semrush und Queris kombinieren?
Ja, und für Agenturen ist das oft der sinnvollste Weg: Die Suite übernimmt Tracking, Audit und Reporting, Queris bewertet schnell eigene Listen mit bis zu 1.000 Keywords je Abfrage, etwa wenn das Abfragekontingent der Suite knapp wird oder ein zweiter Markt geprüft werden soll.
Fazit
Semrush ist eine Suite, Queris ist ein Keyword-Tool. Das eine ersetzt das andere nicht. Wenn du Rank-Tracking, Site-Audit, Backlinks oder Teamberichte brauchst, bleib bei einer Suite und prüfe mit der Tabelle, welche zu deinem Schwerpunkt passt. Wenn du eigene Keyword-Listen bewerten willst, mit geschätztem Suchvolumen aus einer echten Datenquelle, in acht Märkten, auf Wunsch auch im KI-Chat, sofern dein ChatGPT- oder Claude-Plan eigene Connectors erlaubt, dann ist Queris die Semrush Alternative, die zu dir passt: ab 0 € im Monat, bezahlt ab 15 € inklusive Mehrwertsteuer, monatlich kündbar.
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Backlinks und Audits gegen reine Keyword-Daten.
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Schätzwerte je Keyword statt Spannen wie 1.000 bis 10.000.
Keyword-Recherche mit ChatGPT
Suchvolumen aus einer echten Datenquelle direkt im Chat.
Keyword-Suchvolumen ermitteln
Schnellcheck für einzelne Begriffe, ganze Listen nach der Gratis-Anmeldung.
Preise und Pläne
Gratis mit 10 Abfragen, bezahlt ab 15 € im Monat.