Ich baue Queris, und ich nutze Google Trends selbst, fast jede Woche. Deshalb gleich zu Anfang: Google Trends ist kostenlos, reicht bis ins Jahr 2004 zurück und zeigt, ob das Interesse an einem Thema steigt oder fällt. Was es nicht zeigt, ist eine Zahl. Die Kurve läuft von 0 bis 100 und bildet den Anteil eines Begriffs an allen Suchanfragen ab, nicht die Menge der Suchanfragen.
Wer nach einer Google Trends Alternative sucht, will meistens genau diese Zahl: Wie oft wird ein Keyword im Monat gesucht, was kostet der Klick, wie stark ist der Wettbewerb, und das nicht für fünf Begriffe, sondern für eine ganze Liste. Dafür habe ich Queris gebaut. Auf dieser Seite ordne ich ein, wann die Kurve reicht, wann du Zahlen je Keyword brauchst und wie ich beides nebeneinander nutze. Alle Angaben zu Google Trends stammen aus den Hilfeseiten von Google und dem Search Central Blog, gelesen am 2. November 2026.
Warum Leute nach einer Google Trends Alternative suchen
Die Suchanfrage selbst ist klein: Queris schätzt für Deutschland etwa 40 Suchanfragen im Monat (Stand 02.11.2026). Dahinter stecken aber fast immer dieselben Erwartungen, die Google Trends nicht erfüllt.
Erstens wollen Leute eine absolute Zahl. Google Trends teilt laut eigener Hilfe jeden Datenpunkt durch die Gesamtzahl der Suchanfragen im gewählten Zeitraum und in der gewählten Region und skaliert das Ergebnis auf 0 bis 100. Eine 100 heißt nur: Das ist der Höchstwert in diesem Diagramm. Ob dahinter 500 oder 500.000 Suchanfragen stehen, steht nirgends.
Zweitens wollen sie Listen bewerten. Die Trends-Website vergleicht fünf Begriffe nebeneinander, so schreibt es Google selbst in der Ankündigung seiner Trends API vom 24.07.2025. Wer 300 Produktbegriffe oder die Keywords aus der Search Console prüfen will, klickt sich durch sechzig Vergleiche und hat am Ende trotzdem keine Zahl.
Drittens wollen sie Werbedaten: Klickpreis und Wettbewerb unter Werbetreibenden gibt es bei Google Trends nicht.
Dazu kommt ein vierter Punkt, der viele überrascht: Begriffe mit wenig Suchvolumen zeigt Google Trends als 0 an, so steht es in den FAQ zu den Trends-Daten. Für Nischen-Keywords, bei denen 50 Suchanfragen im Monat ein gutes Geschäft sein können, bleibt die Kurve leer.
Was Google Trends gut kann
Ich will fair bleiben, denn für seine Aufgabe ist Google Trends sehr gut. Es ist kostenlos, braucht kein Google-Ads-Konto und läuft direkt im Browser. Die Zeiträume reichen laut dem Trends-Training der Google News Initiative von der letzten Stunde bis zurück ins Jahr 2004. Die Daten sind laut Hilfe eine Stichprobe tatsächlicher Suchanfragen und innerhalb von Minuten nach einem Ereignis sichtbar. Das macht Trends zum Werkzeug für Nachrichten, Saisonstarts und plötzliche Nachfrage.
Regional geht Trends tiefer als jedes Keyword-Tool: vom weltweiten Interesse bis auf einzelne Städte. Mit Suchthemen statt Suchbegriffen fasst es Schreibweisen, Tippfehler und Sprachen zusammen, was Google in seinem Training ausdrücklich empfiehlt. Die verwandten Suchanfragen gibt es als „Top-Suchanfragen“ und „Zunehmende Suchanfragen“, und ein Begriff, der um mehr als 5.000 % gewachsen ist, erscheint laut Hilfe als „Ausreißer“ (in der englischen Oberfläche „Breakout“). Jedes Diagramm lässt sich als CSV herunterladen oder per HTML einbetten; Google bittet dabei um die Quellenangabe „Datenquelle: Google Trends“.
Seit dem 24.07.2025 gibt es außerdem eine Google Trends API im Alpha-Stadium. Sie liefert laut Ankündigung einheitlich skalierte Daten für die letzten 1.800 Tage mit Regionen nach ISO 3166-2. Der Zugang ist auf wenige Tester mit Bewerbung beschränkt, und auch die API liefert laut Ankündigung keine absoluten Zahlen.
Wo Google Trends an Grenzen stößt: relatives Interesse statt Suchvolumen
Der Kern ist die Normalisierung. Ein Beispiel aus meiner eigenen Arbeit: Ich vergleiche „ferienwohnung gera“ mit „ferienwohnung berlin“. Berlin steht bei 100, Gera liegt als flache Linie bei 1 oder 2, in manchen Wochen bei 0. Das sagt mir, dass Berlin ein Vielfaches an Interesse hat. Es sagt mir nicht, ob Gera 50 oder 900 Suchanfragen im Monat hat, und genau diese Zahl entscheidet, ob sich eine Seite lohnt.
Daraus folgen drei praktische Grenzen. Zwei Diagramme sind nicht vergleichbar: Die 100 aus einem Diagramm ist nicht die 100 aus dem nächsten. Kleine Begriffe verschwinden: Google schreibt, dass bei Begriffen mit geringem Interesse statistisches Rauschen stärker sichtbar ist und kleine Ausschläge nicht unbedingt tatsächliche Suchaktivität abbilden. Und es fehlen die Zahlen, die für Content-Planung und Google Ads zählen: Suchvolumen je Keyword, Klickpreis, Wettbewerb, Schwierigkeit.
Google sagt das selbst. Die Hilfe empfiehlt, Trends als einen Datenpunkt unter mehreren zu behandeln und für die Einordnung relative Vergleiche mit bekannten Begriffen zu nutzen. Wer eine Google Trends Alternative sucht, sucht also meistens kein besseres Trends, sondern ein anderes Werkzeug für eine andere Frage.
Was Queris stattdessen macht
Queris beantwortet die Frage nach der Zahl. Du fügst eine Liste mit bis zu 1.000 Keywords ein, wählst den Markt und bekommst je Keyword das geschätzte monatliche Suchvolumen auf Basis von Google-Daten, den Klickpreis, den Wettbewerb unter Werbetreibenden und den Verlauf der letzten 12 Monate. Die Keyword Difficulty von 0 bis 100 kommt auf Knopfdruck dazu. In Pro und Business ordnen Themen-Cluster die Liste nach Themen. Fragen-Keywords liefert die KI-Keyword-Erweiterung, ein Zusatzmodul für 9 € im Monat mit KI-Vorschlägen zu deinen Begriffen und der Funktion „Fragen finden“.
Listen bleiben gespeichert, lassen sich nach Text, Suchvolumen, Klickpreis und Keyword Difficulty filtern und als CSV exportieren. Abgedeckt sind acht Märkte, jeweils als Landeswert: Deutschland, Österreich, Schweiz, USA, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien. Wer im Chat arbeitet, bindet Queris per Connector in ChatGPT oder Claude ein und fragt dort nach Suchvolumen, ohne das Werkzeug zu wechseln; wie das geht, steht unter Keyword-Recherche mit ChatGPT und Keyword-Recherche mit Claude. Für eigene Abläufe gibt es eine REST-API, die Server stehen in Deutschland.
Was Queris nicht kann, sage ich genauso klar: keine Zeitreihen seit 2004, keine Echtzeit, keine Städte, keine weltweite Abdeckung und nichts zu Nachrichten oder Personen, die gerade gesucht werden. Dafür bleibt Google Trends das richtige Werkzeug.
Die Preise: Der Gratis-Tarif enthält 10 Abfragen im Monat, also bis zu 10.000 Keywords, ohne Kreditkarte. Basic kostet 15 € mit 25 Abfragen, Pro 29 € mit 100 Abfragen, das sind bis zu 100.000 Keywords im Monat, Business 49 € mit 250 Abfragen, jeweils inklusive Mehrwertsteuer und monatlich kündbar. Gegen Aufpreis gibt es die Domain-Analyse für 29 € im Monat mit Überblick, Keyword-Rankings, Wettbewerbern und 12-Monats-Verlauf einer Domain bei 100 Domain-Abfragen sowie die erwähnte KI-Keyword-Erweiterung für 9 €. Alles steht unter Preise und Pläne.
Suchvolumen ist eine Schätzung, der Trends-Index ist eine Stichprobe
Damit niemand das Falsche erwartet: Auch Queris kennt die tatsächliche Zahl der Suchanfragen nicht. Google veröffentlicht sie nicht, und jeder Anbieter von Suchvolumen arbeitet mit Schätzwerten auf Basis von Google-Daten, Queris genauso. Google Trends wiederum arbeitet laut Hilfe mit einer Stichprobe und fügt aus Datenschutzgründen statistisches Rauschen hinzu.
Beides ist also eine Annäherung, nur mit unterschiedlichem Ziel. Trends zeigt die Form der Nachfrage über die Zeit und im Vergleich. Queris zeigt die Größenordnung je Keyword. Lies Suchvolumen deshalb als Größenordnung: Ob ein Keyword bei 500 oder 700 liegt, ändert selten eine Entscheidung. Ob es 50 oder 5.000 sind, immer. Und nimm bei Queris den 12-Monats-Verlauf dazu, denn der beantwortet die Trends-Frage für das letzte Jahr gleich mit.
Vergleich auf einen Blick
| Kriterium | Google Trends | Queris |
|---|---|---|
| Was gezeigt wird | Relatives Suchinteresse auf einer Skala von 0 bis 100; laut Hilfe wird jeder Datenpunkt durch alle Suchanfragen in Region und Zeitraum geteilt; Grundlage ist eine Stichprobe | Geschätztes monatliches Suchvolumen je Keyword auf Basis von Google-Daten, Klickpreis, Wettbewerb unter Werbetreibenden, 12-Monats-Verlauf; Suchvolumen immer als Schätzwert |
| Absolute Zahlen | Nein, relative Nachfrage; Begriffe mit niedrigem Suchvolumen erscheinen als 0 | Ja, als Schätzung je Keyword |
| Zeitraum | Von der letzten Stunde bis zurück zu 2004 (Website); API-Alpha 1.800 Tage bis zwei Tage vor heute | Monatswerte der letzten 12 Monate |
| Begriffe je Abfrage | 5 im Vergleich auf der Website, laut Ankündigung der Trends API vom 24.07.2025 | Bis zu 1.000 Keywords je Abfrage; 10 bis 250 Abfragen im Monat je nach Tarif |
| Klickpreis und Ads-Wettbewerb | Nein | Ja |
| Keyword Difficulty | Nein | Ja, 0 bis 100 auf Knopfdruck |
| Regionen | Weltweit, Länder, Regionen, Städte | 8 Märkte: DE, AT, CH, US, UK, FR, IT, ES, jeweils landesweit |
| Verwandte Begriffe | Verwandte Themen und Suchanfragen als Top und Zunehmend; „Ausreißer“ (Breakout) bei über 5.000 % Wachstum | Themen-Cluster in Pro und Business; KI-Vorschläge und „Fragen finden“ über die KI-Keyword-Erweiterung, Zusatzmodul für 9 €/Monat |
| Listen und Export | CSV je Diagramm, Einbetten per HTML | Listen speichern, filtern nach Text, Suchvolumen, Klickpreis und Keyword Difficulty, CSV-Export |
| API | Alpha seit 24.07.2025, nur für wenige Tester nach Bewerbung, keine absoluten Zahlen | REST-API |
| Daten in ChatGPT und Claude | In Hilfe und API-Ankündigung nicht genannt; Zugang über Website, CSV, Einbetten und Alpha-API | Ja, Connector für ChatGPT und Claude, Daten direkt im Chat |
| Preis | Kostenlos, kein Google-Ads-Konto nötig | 0 € mit 10 Abfragen im Monat; Basic 15 €, Pro 29 €, Business 49 € pro Monat inkl. MwSt., monatlich kündbar; Zusatzmodule Domain-Analyse 29 €, KI-Keyword-Erweiterung 9 € |
| Hosting | Google-Dienst | Server in Deutschland |
- Google Trends Hilfe, FAQ zu Google Trends-Daten: support.google.com/trends/answer/4365533?hl=de, gelesen am 02.11.2026 (Normalisierung je Datenpunkt, Skala 0 bis 100, Stichprobe, Begriffe mit niedrigem Suchvolumen als 0, Filter für Sonderzeichen und wiederholte Suchanfragen, statistisches Rauschen, Daten innerhalb von Minuten).
- Google Trends Hilfe, verwandte Themen und Suchanfragen: support.google.com/trends/answer/4355000, gelesen am 02.11.2026 (Top-Suchanfragen und Zunehmende Suchanfragen; „Ausreißer“, englisch Breakout, bedeutet Wachstum um mehr als 5.000 %).
- Google Trends Hilfe, Trends-Daten exportieren, einbetten und zitieren: support.google.com/trends/answer/4365538?hl=de, gelesen am 02.11.2026 (CSV-Download je Diagramm, Einbetten, Quellenangabe).
- Google Search Central Blog, Introducing the Google Trends API (alpha), 24.07.2025: developers.google.com/search/blog/2025/07/trends-api und Bewerbungsseite developers.google.com/search/apis/trends, gelesen am 02.11.2026 (nur wenige Tester, Bewerbung per Formular, 1.800 Tage Rückblick bis zwei Tage vor heute, Regionen nach ISO 3166-2, keine absoluten Zahlen, Website vergleicht 5 Begriffe).
- Google News Initiative, Training Advanced Google Trends: newsinitiative.withgoogle.com/resources/trainings/advanced-google-trends, gelesen am 02.11.2026 (Zeiträume von der letzten Stunde bis zurück zu 2004, Suchthemen statt Suchbegriffe).
- Google Trends Startseite: trends.google.com/trends, gelesen am 02.11.2026. Google Trends ist ein kostenloses Angebot von Google ohne Preisseite; ein Preisvergleich entfällt deshalb, genannt werden nur die Queris-Preise.
- Queris: getqueris.com/de/plans, Stand 02.11.2026, Preise inkl. MwSt., eine Abfrage umfasst bis zu 1.000 Keywords. Die genannte Nachfrage von etwa 40 Suchanfragen im Monat für „google trends alternative“ in Deutschland ist ein Schätzwert aus Queris, Stand 02.11.2026.
- Alle genannten Marken gehören ihren jeweiligen Inhabern. Queris steht in keiner Verbindung zu Google. Angaben ohne Gewähr, Funktionen können sich ändern.
Wann Google Trends reicht
Du willst wissen, ob ein Thema gerade steigt oder fällt, etwa bevor du einen Artikel zu einer aktuellen Nachricht schreibst. Du planst saisonale Kampagnen und brauchst den Jahresrhythmus eines Themas über mehrere Jahre, zum Beispiel Heizung im Oktober gegen Klimaanlage im Juli. Du vergleichst zwei bis fünf Marken oder Produktnamen miteinander und brauchst dafür keine absolute Zahl. Du suchst regionale Unterschiede innerhalb Deutschlands, bis auf Städte. Du recherchierst für einen Text und willst sehen, welche verwandten Suchanfragen rund um ein Thema gerade zulegen. In allen diesen Fällen ist Google Trends das richtige Werkzeug, es kostet nichts, und ich würde dir nichts anderes empfehlen.
Wann du eine Google Trends Alternative brauchst
Du hast eine Keyword-Liste, aus dem Shop, der Search Console oder einem Brainstorming, und willst wissen, welche Begriffe genug Nachfrage haben, um Inhalte oder Anzeigen zu rechtfertigen. Du arbeitest mit Nischen-Keywords, bei denen Trends nur 0 zeigt. Du bereitest Anzeigen bei Google vor und willst vorher wissen, was der Klick auf deine Begriffe ungefähr kostet. Du priorisierst Themen nach Suchvolumen und Schwierigkeit und willst das in einer Tabelle sortieren, nicht in fünf Kurven. Du arbeitest in mehreren Ländern und brauchst dieselbe Liste für Deutschland, Österreich und die Schweiz getrennt. Oder du recherchierst in ChatGPT oder Claude und willst dort Zahlen aus einer Datenquelle statt geratener Werte.
Dann reicht Google Trends nicht, und dann reicht oft schon der Gratis-Tarif von Queris. Für einzelne Begriffe gibst du unter Keyword-Suchvolumen ermitteln bis zu zehn Keywords ein, ganze Listen fügst du auf der Startseite ein.
So nutze ich Trends und Queris nebeneinander, und wo du weitersuchen kannst
Mein Ablauf hat drei Schritte.
- Trends für die Richtung: Ich gebe das Thema ein, wähle fünf Jahre und Deutschland und sehe, ob das Interesse wächst, stagniert oder saisonal schwankt. Die „Zunehmenden Suchanfragen“ wandern in meine Liste.
- Queris für die Größenordnung: Die Liste, meist 100 bis 500 Keywords, fließt in eine Abfrage. Ich filtere nach Suchvolumen und Keyword Difficulty, exportiere die CSV und entscheide, was geschrieben oder beworben wird.
- Trends noch einmal für die Zeit: Für die drei oder vier Gewinner prüfe ich im Trends-Vergleich, wann im Jahr sie gesucht werden, und lege den Veröffentlichungstermin danach.
Wer vor allem Fragen zu einem Thema sammeln will, findet meine Einordnung unter AnswerThePublic Alternative. Den anderen kostenlosen Google-Weg, den Keyword Planner mit seinen Spannen wie 1.000 bis 10.000, ordne ich unter Keyword Planner Alternative ein, den Gratis-Account von Ubersuggest mit seinen drei Suchen am Tag unter Ubersuggest Alternative. Wer eine komplette SEO-Suite mit Rank-Tracking, Audit und Backlinks sucht, ist bei meinen Vergleichen zu Sistrix, Semrush, Ahrefs, XOVI, Seobility, SE Ranking und KWFinder besser aufgehoben als hier. Alle Werkzeuge nebeneinander stehen im SEO Tool Vergleich.
Häufige Fragen
Zeigt Google Trends das Suchvolumen eines Keywords?
Nein. Google Trends zeigt relatives Suchinteresse auf einer Skala von 0 bis 100. Laut Hilfe wird jeder Datenpunkt durch die Gesamtzahl der Suchanfragen in Region und Zeitraum geteilt, der Höchstwert im Diagramm bekommt die 100. Eine Zahl, wie oft ein Keyword im Monat gesucht wird, gibt es dort nicht. Dafür brauchst du den Keyword Planner oder ein Keyword-Tool wie Queris, das geschätztes monatliches Suchvolumen je Keyword ausgibt.
Gibt es eine kostenlose Google Trends Alternative mit Suchvolumen?
Ja, mit Grenzen. Der Gratis-Tarif von Queris enthält 10 Abfragen im Monat mit je bis zu 1.000 Keywords, also bis zu 10.000 Keywords, ohne Kreditkarte. Der Google Keyword Planner ist ebenfalls kostenlos, zeigt ohne laufende Kampagnen aber nur Spannen und verlangt ein Google-Ads-Konto. Google Trends selbst bleibt für den Blick auf die Entwicklung über Jahre und Regionen kostenlos und ohne Ersatz.
Warum zeigt Google Trends für mein Keyword 0?
Weil Google Trends nur Daten für populäre Begriffe anzeigt. In den FAQ zu den Trends-Daten steht, dass Begriffe mit niedrigem Suchvolumen als 0 erscheinen. Das heißt nicht, dass niemand danach sucht. Ein Keyword mit 50 oder 100 Suchanfragen im Monat kann in einer Nische wertvoll sein und in Trends trotzdem leer bleiben. Für solche Begriffe brauchst du ein Keyword-Tool mit Schätzwerten je Keyword.
Kann ich in Google Trends mehr als fünf Begriffe vergleichen?
Auf der Website nicht. Google nennt in der Ankündigung der Trends API vom 24.07.2025 selbst die Grenze von fünf Begriffen. Die API im Alpha-Stadium soll Vergleiche über viele Begriffe erleichtern, ist aber auf wenige Tester mit Bewerbung beschränkt und liefert ebenfalls keine absoluten Zahlen. Queris nimmt bis zu 1.000 Keywords je Abfrage und zeigt je Keyword eine Schätzung, den Klickpreis und den 12-Monats-Verlauf.
Welche Länder decken Google Trends und Queris ab?
Google Trends zeigt Interesse weltweit, nach Ländern, Regionen und Städten. Queris liefert Daten für acht Märkte: Deutschland, Österreich, Schweiz, USA, Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien, jeweils landesweit. Wer Suchvolumen für andere Länder oder regionale Werte innerhalb eines Landes braucht, ist bei Queris derzeit falsch.
Fazit
Google Trends und Queris beantworten verschiedene Fragen. Trends zeigt kostenlos, wie sich das Interesse an einem Thema seit 2004 entwickelt, wo es gesucht wird und was gerade steigt, und das kann kein Keyword-Tool, das ich kenne. Was es nicht zeigt, ist die Zahl hinter der Kurve, und bei kleinen Begriffen zeigt es gar nichts. Wer wissen will, wie viele Suchanfragen geschätzt hinter einem Keyword stehen, was der Klick kostet und welche von 500 Begriffen sich lohnen, braucht eine Google Trends Alternative, die Zahlen je Keyword liefert. Queris macht genau das, für acht Märkte, ab 0 €. Der schnellste Test: Nimm die Begriffe, die dir Trends unter „Zunehmende Suchanfragen“ gezeigt hat, füge sie auf der Startseite ein und sieh nach, welche davon messbare Nachfrage haben. Danach weißt du, ob dir die Kurve reicht oder ob du die Zahl brauchst.
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