Einen SEO Checker von Google für die ganze Website gibt es nicht. Mit vier kostenlosen Google-Werkzeugen und meiner Checkliste prüfst du deine Website trotzdem gründlich selbst, Schritt für Schritt.
Einen einzelnen SEO Checker von Google, der deine ganze Website bewertet, gibt es nicht. Du prüfst deine Website am besten mit vier kostenlosen Google-Werkzeugen: der Search Console (wird deine Seite indexiert?), PageSpeed Insights (lädt sie schnell genug?), Lighthouse (stimmen Technik, Barrierefreiheit und SEO-Grundlagen?) und dem Test für Rich-Suchergebnisse (sind deine strukturierten Daten korrekt?). Danach klärst du, nach welchen Begriffen deine Kunden suchen und wo deine Wettbewerber stehen.
Ich bin Oliver Mahrle und mache seit 2017 Online-Marketing. Mit meinem Team habe ich viele Suchbegriffe für Kunden und eigene Projekte auf Seite 1 bei Google gebracht. Fast immer stand am Anfang derselbe Schritt: ein ehrlicher SEO Webseiten Check. Den kannst du selbst machen, wenn du weißt, in welcher Reihenfolge du prüfst und welche Warnungen du ignorieren kannst.
Hier zeige ich dir die Reihenfolge, in der ich prüfe: erst Indexierung, dann Ladezeit, dann Inhalt, strukturierte Daten und interne Links, dann Wettbewerber und Keywords. Für lokale Anbieter erkläre ich, wie gute Stadtseiten nach dem Muster Keyword + Stadt aufgebaut sind und wo Google die Grenze zur Spam-Seite zieht. Jede Google-Angabe ist mit der offiziellen Quelle belegt, Stand Oktober 2026. Die Liste findest du am Ende.
Jedes Google-Werkzeug prüft einen Teil deiner Website. Zusammen decken sie die wichtigsten Grundlagen ab und zeigen dir zusätzlich, was Google selbst über deine Seite weiß. Lighthouse vergibt zwar für den Bereich SEO eine eigene Punktzahl, prüft dort aber nur technische Grundlagen einer einzelnen Seite. Diese Werkzeuge nutze ich bei jedem Check:
| Werkzeug | Prüft | Anmeldung | Kosten |
|---|---|---|---|
| Google Search Console | Indexierung, Suchanfragen, Klicks, Core Web Vitals echter Nutzer | Google-Konto und Bestätigung der Website | kostenlos |
| PageSpeed Insights | Ladezeit und Core Web Vitals, mobil und Desktop | nein | kostenlos |
| Lighthouse (Chrome DevTools) | Leistung, Barrierefreiheit, Best Practices, SEO-Grundlagen | nein | kostenlos |
| Test für Rich-Suchergebnisse | strukturierte Daten, die Google für Rich-Suchergebnisse nutzen kann | nein | kostenlos |
| Schema Markup Validator | gesamtes schema.org-Markup einer Seite | nein | kostenlos |
| Bing Webmaster Tools | Indexierung und Suchanfragen in Bing | Konto | kostenlos |
| Queris | Suchvolumen (Schätzwerte), Klickpreis, Wettbewerb und Trend je Keyword; dazu Domain-Analyse mit Rankings und Wettbewerbern | Handynummer, keine Kreditkarte | Keywords: 10 Abfragen pro Monat kostenlos; Domain-Analyse kostenpflichtig (Modul 29 € im Monat inkl. MwSt., 3 Probe-Analysen pro Monat in jedem Bezahlplan) |
Ohne jede Anmeldung kannst du also sofort mit PageSpeed Insights, Lighthouse, dem Test für Rich-Suchergebnisse und dem Schema Markup Validator loslegen. Für die Search Console brauchst du ein Google-Konto und Zugriff auf deine Website oder Domain, um sie zu bestätigen.
Die Search Console ist ein kostenloser Dienst von Google. Du musst dich dort nicht anmelden, um bei Google zu erscheinen. Aber nur hier siehst du, welche Seiten Google wirklich im Index hat und bei welchen Suchanfragen du auftauchst. Deshalb beginnt jeder Check bei mir hier.
Im Menü unter Indexierung, Seiten zeigt dir Google, wie viele URLs im Index sind, und in der Tabelle „Warum Seiten nicht indexiert werden“ auch die Gründe. Nicht jeder Grund ist ein Fehler: Weiterleitungen, Duplikate mit korrektem Canonical oder gesperrte Admin-Bereiche sollen draußen bleiben. Kritisch wird es, wenn eine Seite fehlt, mit der du Geld verdienst. Die häufigsten Ursachen, die ich in Checks finde:
Die site:-Abfrage gibt einen schnellen Eindruck, ist aber keine vollständige Liste. Verlässlich ist das URL-Prüftool: URL oben in die Suchleiste der Search Console eingeben. Es zeigt dir zuerst den Stand der zuletzt indexierten Version. Mit „Live-URL testen“ prüfst du die aktuelle Fassung, mit „Indexierung anfordern“ bittest du Google um einen neuen Besuch. Für Prüfungen und Anfragen gibt es Tageslimits, und eine Garantie für die Aufnahme in den Index ist die Anfrage nicht.
Der Leistungsbericht zeigt Klicks, Impressionen, Klickrate (CTR) und durchschnittliche Position. Meine erste Übung in jeder Search Console:
PageSpeed Insights findest du unter pagespeed.web.dev. Das Werkzeug zeigt zwei Arten von Daten, und wer sie verwechselt, optimiert am Problem vorbei.
| Merkmal | Felddaten | Labordaten |
|---|---|---|
| Quelle | echte Chrome-Nutzer aus dem Chrome User Experience Report (CrUX) | Lighthouse-Simulation |
| Gerät und Netz | viele verschiedene Geräte und Verbindungen | ein Gerät mit festen Bedingungen, mobil ein Mittelklasse-Smartphone im Mobilnetz |
| Zeitraum | die letzten 28 Tage | ein einzelner simulierter Aufruf |
| Wofür | zeigt, wie Besucher deine Seite wirklich erleben | hilft, die Ursachen zu finden |
Google bewertet die Felddaten am 75. Perzentil, getrennt nach Mobilgerät und Desktop. Die Core Web Vitals-Bewertung ist bestanden, wenn alle drei Kernwerte bei 75 % der Seitenaufrufe im Bereich „Gut“ liegen.
| Messwert | Gut | Optimierung nötig | Schlecht |
|---|---|---|---|
| LCP (Largest Contentful Paint): Laden des größten sichtbaren Elements | bis 2,5 s | 2,5 bis 4 s | über 4 s |
| INP (Interaction to Next Paint): Reaktion auf Klicks und Eingaben | bis 200 ms | 200 bis 500 ms | über 500 ms |
| CLS (Cumulative Layout Shift): Verspringen des Layouts beim Laden | bis 0,1 | 0,1 bis 0,25 | über 0,25 |
| FCP (First Contentful Paint): erster sichtbarer Inhalt, kein Core Web Vital | bis 1,8 s | 1,8 bis 3 s | über 3 s |
| TTFB (Time to First Byte): Antwortzeit des Servers, experimentell | bis 0,8 s | 0,8 bis 1,8 s | über 1,8 s |
INP hat am 12. März 2024 den älteren Wert FID als Core Web Vital abgelöst. Nennt ein Ratgeber noch FID als Core Web Vital, ist er veraltet. Der Leistungswert von 0 bis 100 im Labor-Teil stammt aus Lighthouse: 90 oder mehr gilt als gut, 50 bis 89 als verbesserungswürdig, unter 50 als schlecht.
Die Ursachen, die ich am häufigsten sehe: Bilder in Kameragröße statt in passenden Abmessungen und modernem Format wie WebP, ein Startbild mit verzögertem Laden, Webfonts, die das Anzeigen des Textes aufhalten, Drittanbieter-Skripte wie Chat-Widgets und Karten, Banner ohne feste Höhe, die den Text verschieben (CLS), und ein langsamer Server ohne Caching (TTFB).
Für die ganze Website nutzt du zusätzlich den Core Web Vitals-Bericht in der Search Console. Er arbeitet mit denselben Felddaten aus dem Chrome-Bericht, fasst ähnliche Seiten zu Gruppen zusammen, getrennt nach Mobil und Computer, und der schlechteste Messwert bestimmt den Status der Gruppe. URLs mit zu wenig Daten tauchen dort nicht auf.
Neben den Messwerten nennt Google sechs Fragen zum Seitenerlebnis. Du kannst sie in wenigen Minuten beantworten:
Den Mobile-Friendly-Test und den Search-Console-Bericht zur Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten hat Google am 1. Dezember 2023 eingestellt. Nutze stattdessen Lighthouse: Seite in Chrome öffnen, Rechtsklick, Untersuchen, Tab Lighthouse (eventuell hinter dem Doppelpfeil »), Gerät Mobil, Kategorien Leistung, Barrierefreiheit, Best Practices und SEO wählen. Danach auf einem echten Handy prüfen: Telefonnummer antippen, Menü öffnen, Formular ausfüllen, Text ohne Zoomen lesen.
Hier entscheidet sich, ob Google versteht, worum es auf einer Seite geht, und ob Menschen im Suchergebnis klicken. Prüfe jede wichtige Seite einzeln, nicht nur die Startseite.
Google will Inhalte, die vorrangig für Menschen geschrieben sind. Meine Prüffragen, angelehnt an Googles eigene Selbstprüfung:
Strukturierte Daten sind ein maschinenlesbarer Steckbrief deiner Seite: Firmenname, Adresse, Öffnungszeiten, Autor, Datum. Google empfiehlt dafür im Allgemeinen das Format JSON-LD. Für den Check brauchst du zwei Werkzeuge: den Test für Rich-Suchergebnisse (englisch Rich Results Test) und den Schema Markup Validator.
| Werkzeug | Adresse | Wofür |
|---|---|---|
| Test für Rich-Suchergebnisse (Rich Results Test) | search.google.com/test/rich-results | zeigt, welche Rich-Suchergebnisse Google aus deinem Markup erzeugen kann; Eingabe als URL oder Code; versteht JSON-LD, RDFa und Mikrodaten |
| Schema Markup Validator | validator.schema.org | prüft das gesamte schema.org-Markup, auch Typen, die Google nicht für Rich-Suchergebnisse nutzt |
Google findet neue Seiten vor allem über Links. Eine Leistungsseite, auf die nichts verlinkt, ist für Google schwer zu finden und für Besucher unsichtbar.
Die Google-Werkzeuge zeigen dir deine eigene Seite. Sie zeigen nicht, wofür deine Wettbewerber ranken und wie du im Vergleich dastehst. Dafür habe ich die Domain-Analyse in Queris gebaut: eine Übersicht mit geschätztem Traffic, Anzahl rankender Keywords, Positionsverteilung und Linkstärke von 0 bis 100, dazu die Keyword-Rankings mit Position und URL, die Wettbewerber mit gemeinsamen Keywords und der monatliche Verlauf, zurück bis Oktober 2020.
Ein SEO Check sagt dir, ob deine Seite technisch in Ordnung ist, aber nicht, ob du die Begriffe abdeckst, nach denen deine Kunden suchen. Dafür brauchst du Suchvolumen. In Queris prüfst du bis zu 1.000 Keywords je Abfrage, im kostenlosen Plan 10 Abfragen pro Monat.
So sieht eine Startliste für einen Fliesenleger in Gera aus, ein Keyword pro Zeile:
Genau so bin ich bei dieser Seite vorgegangen. Ich habe 67 Begriffe rund um den SEO Check in einer einzigen Abfrage in Queris geprüft, Markt Deutschland, am 16.10.2026. Ein Auszug, alle Werte sind geschätzte monatliche Suchanfragen:
| Keyword | Suchvolumen (Schätzwert) | Meine Entscheidung |
|---|---|---|
| PageSpeed Insights | 12.100 | eigener Abschnitt (Schritt 2), gesucht wird vor allem das Google-Werkzeug selbst |
| Webseiten Check, Website Check, Website Checker | je 6.600 | kein Hauptkeyword: In den Suchergebnissen stehen auch Fakeshop-, Virenscanner- und DSGVO-Checks, die Absicht ist gemischt |
| SEO Check | 5.400 | Hauptkeyword: passt genau zur Absicht, die eigene Website zu prüfen |
| SEO Checker | 4.400 | Nebenkeyword: Wer so sucht, erwartet oft ein Sofort-Tool |
| SEO Check Website, SEO Website Check | je 1.600 | eine Gruppe, Website steht im Title |
| SEO Webseiten Check, Website SEO Check | je 1.300 | eine Gruppe, steht in einer Zwischenüberschrift |
Die Lehre daraus: Das höchste Volumen ist nicht automatisch das beste Ziel. Entscheidend ist, ob die Suchenden das wollen, was deine Seite bietet. Gleiche Werte innerhalb einer Gruppe bedeuten meist, dass Google nahe Varianten zusammenfasst. Die addierst du nicht.
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Keywords kostenlos prüfenFür Handwerker, Praxen und Dienstleister vor Ort ist lokales SEO nach meiner Erfahrung der Teil des Checks mit dem größten Hebel. Google nennt drei Grundlagen für lokale Ergebnisse: Relevanz (passt dein Angebot zur Suche?), Entfernung (wie weit bist du vom gesuchten Ort weg?) und Bekanntheit (etwa durch Links, Rezensionen und Bewertungen). Dazu schreibt Google: „Ein besseres lokales Ranking bei Google kann nicht eingefordert werden, auch nicht gegen Bezahlung.“ Einen festen Platz in Google Maps kann dir deshalb niemand seriös zusagen.
Das Unternehmensprofil ist kostenlos und für Unternehmen mit persönlichem Kundenkontakt gedacht, also mit Ladenlokal, Praxis oder Einsatz beim Kunden. Reine Online-Firmen sind ausgeschlossen. Anlegen kannst du es über business.google.com/add.
Wichtig dabei ist NAP: Name, Adresse und Telefonnummer sollten auf Website, Unternehmensprofil, Impressum und in Branchenverzeichnissen einheitlich sein, bis zur Schreibweise der Straße. Abweichungen finde ich immer wieder, meist nach einem Umzug oder einer neuen Nummer.
| Muster | Beispiel | Passende Seite |
|---|---|---|
| Leistung + Stadt | Elektriker Leipzig, Zahnarzt Gera | Stadtseite der Leistung |
| Leistung + Stadtteil | Physiotherapie Leipzig Südvorstadt | eigene Seite nur bei echtem Standort im Stadtteil, sonst Abschnitt auf der Stadtseite |
| Leistung + Stadt + Kosten | Badsanierung Leipzig Kosten | Preisabschnitt auf der Stadtseite oder eigener Preisratgeber |
| Leistung + Notdienst + Stadt | Schlüsseldienst Notdienst Gera | Notdienstseite mit Erreichbarkeit und Anfahrtszeit |
| Beruf + Umlandort | Dachdecker Markranstädt | eigene Seite nur mit echten Projekten dort, sonst Abschnitt zum Einsatzgebiet |
Welche Kombinationen in deiner Region wirklich gesucht werden, prüfst du kostenlos in Queris (Schritt 7). Varianten mit „in der Nähe“ nimmst du in die Liste auf, schreibst sie aber nicht in jeden Text: Bei solchen Suchen berechnet Google die Entfernung anhand dessen, was es über den Standort der suchenden Person weiß.
| Baustein | So sieht er aus |
|---|---|
| URL, Title, H1 | /badsanierung/gera/, Title „Badsanierung in Gera | Firmenname“, H1 „Badsanierung in Gera und Umgebung“ |
| Einstieg | zwei bis drei Sätze: was du machst, für wen, in welchem Gebiet, wie schnell ein Termin möglich ist |
| Referenzen | drei bis fünf Bäder aus Gera mit eigenen Vorher-nachher-Fotos, Stadtteil und Bauzeit |
| Ablauf und Preise | Schritte von der Besichtigung bis zur Abnahme, Preisrahmen oder Beispielrechnung |
| Ansprechpartner | Name, Foto und Durchwahl der Person, die für die Region zuständig ist |
| Einzugsgebiet | Stadtteile und Umlandorte, in denen du wirklich arbeitest, mit Projektbezug statt als Ortsliste, dazu ab wann Anfahrtskosten anfallen |
| Fragen | Antworten auf Fragen aus echten Kundengesprächen, etwa zu Altbau, Parken oder Genehmigungen |
| Kundenstimmen | echte Stimmen aus der Region mit Quelle, nicht als Sterne-Markup. Zeigst du Bewertungen, musst du angeben, ob und wie du sicherstellst, dass sie von echten Kunden stammen (§ 5b Abs. 3 UWG) |
| Kontakt | Name, Adresse, Telefon identisch zum Unternehmensprofil, antippbare Nummer, Karte, Formular, Öffnungszeiten |
| Technik | LocalBusiness-Markup und interne Links von der Leistungsseite |
Jeder Standort bekommt sein eigenes LocalBusiness-Markup als JSON-LD, möglichst mit dem spezifischsten passenden Untertyp.
| Feld | Status laut Google | Hinweis |
|---|---|---|
| @type | möglichst spezifisch | etwa Electrician, Plumber oder Dentist statt nur LocalBusiness |
| name | Pflicht | genau wie im Unternehmensprofil |
| address | Pflicht | PostalAddress mit Straße, PLZ, Ort und Land |
| telephone | empfohlen | mit Ländervorwahl, etwa +49 365 … |
| url | empfohlen | die URL dieses Standorts |
| geo | empfohlen | Breiten- und Längengrad mit mindestens 5 Nachkommastellen |
| openingHoursSpecification | empfohlen | Öffnungszeiten je Wochentag |
| priceRange | empfohlen | Preisniveau, etwa €€ |
| aggregateRating, review | nicht für eigene Bewertungen | nur für Seiten, die andere Unternehmen bewerten |
Hier sehe ich die teuersten Fehler. Googles Spam-Richtlinien nennen ausdrücklich Seiten, die auf einzelne Städte oder Regionen zielen und Nutzer dann doch nur zu einer Seite schleusen, sowie viele fast gleiche Seiten statt einer klaren, navigierbaren Struktur. Dazu kommen massenhaft erzeugte Seiten ohne Mehrwert, ausdrücklich auch mit KI-Werkzeugen, und Textblöcke, die nur Städte aufzählen. Warnzeichen:
Viele Tools verkaufen inzwischen eigene KI-Checks. Google schreibt zu AI Overviews und dem KI-Modus: keine zusätzlichen Anforderungen, keine besonderen Optimierungen. Deine Seite muss indexiert sein und mit Snippet erscheinen dürfen. Neue maschinenlesbare Dateien, KI-Textdateien oder spezielles Markup brauchst du dafür nicht. Klicks aus diesen Funktionen zählt die Search Console im Leistungsbericht unter dem Suchtyp Web. Für Googles KI-Funktionen ist ein sauberer SEO Check also zugleich dein KI-Check.
Kein SEO-Thema, fällt mir in Checks aber regelmäßig auf: das Impressum nach § 5 DDG und die Einwilligung für Cookies und ähnliche Techniken, die nicht unbedingt erforderlich sind, nach § 25 TDDDG. Dazu kommt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG). Es gilt für Dienstleistungen, die nach dem 28. Juni 2025 für Verbraucher erbracht werden, unter anderem für Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr wie Online-Shops oder Buchungsstrecken. Kleinstunternehmen, die Dienstleistungen anbieten oder erbringen, sind nach § 3 Abs. 3 BFSG davon ausgenommen. Das ist ein Hinweis, keine Rechtsberatung.
Die meisten SEO Checker geben dir eine Zahl von 0 bis 100 und eine lange Liste. Diese Zahl ist die Bewertung des jeweiligen Tools, nicht die von Google. Sie sagt, wie viele Prüfregeln dieses Tools deine Seite erfüllt, nicht, wie Google sie einordnet. Ich arbeite Befunde deshalb immer in dieser Reihenfolge ab:
| Warnung oder Mythos | Was laut Google gilt (Stand Oktober 2026) |
|---|---|
| Title maximal 60, Description maximal 160 Zeichen | kein festes Limit, die Anzeige wird je nach Gerätebreite gekürzt |
| Text zu kurz | Google hat keine bevorzugte Wortzahl |
| Meta-Keywords fehlen | Google nutzt das Tag nicht |
| Überschriften in falscher Reihenfolge | für Google egal, für Barrierefreiheit trotzdem sauber halten |
| FAQ-Schema bringt aufklappbare Fragen ins Suchergebnis | FAQ-Rich-Results werden seit 7. Mai 2026 nicht mehr angezeigt |
| Prüf das Handy-Layout mit dem Mobile-Friendly-Test | eingestellt am 1. Dezember 2023, stattdessen Lighthouse |
| FID ist ein Core Web Vital | seit 12. März 2024 durch INP ersetzt |
| Ein Score von 100 ist das Ziel | der Score stammt vom Tool; selbst gute Core Web Vitals garantieren laut Google keine Top-Platzierung |
| site: zeigt, ob alles indexiert ist | nur ein grober Eindruck, verlässlich ist das URL-Prüftool |
| Für die KI-Suche brauchst du llms.txt oder Spezial-Markup | keine zusätzlichen Anforderungen, Dateien oder Markup für AI Overviews und den KI-Modus |
Diese Bewertung kannst du mit der Anleitung oben selbst machen. Wenn du dafür keine Zeit hast oder einen Blick von außen willst, übernehme ich das im 1:1-SEO-Audit.
Druck dir die Liste aus und geh sie Seite für Seite durch. Fang oben an, die Reihenfolge ist Absicht.
Im kostenlosen Plan hast du 10 Abfragen pro Monat mit bis zu 1.000 Keywords je Abfrage, also bis zu 10.000 Keywords. Anmeldung mit Handynummer, keine Kreditkarte. Alle Werte sind Schätzungen auf Basis von Google-Daten.
Wenn du lieber an deinem Geschäft arbeitest als in deiner Search Console, prüfe ich deine Website persönlich. Ich gehe Struktur, Inhalte und Suchbegriffe, technische Grundlagen und deine lokale Sichtbarkeit durch, ziehe Suchvolumen-Schätzwerte aus Queris dazu und sage dir, was zuerst dran ist und was du liegen lassen kannst. Ehrlich vorweg: Das Audit ist Analyse und Plan. Die Umsetzung machst du, dein Team oder deine Agentur, und eine Ranking-Garantie gebe ich nicht, weil die niemand seriös geben kann.
Keine Umsetzung enthalten, keine Ranking-Garantie. Direktbuchung für Unternehmen mit Sitz in Deutschland. Halte ich das Audit nach der ersten Sichtung deiner Website für nicht sinnvoll, sage ich dir das vor Beginn der Arbeit und du bekommst den vollen Betrag zurück (AGB § 8b). Lieber selbst lernen? Mein SEO-Kurs ist in Vorbereitung, dort kannst du dich auf die Warteliste setzen.
Einen einzelnen SEO Checker, der deine ganze Website bewertet, bietet Google nicht an. Google stellt aber kostenlose Werkzeuge bereit, die zusammen einen gründlichen Check ergeben: die Search Console für Indexierung und Suchanfragen, PageSpeed Insights für Ladezeit und Core Web Vitals, den Test für Rich-Suchergebnisse für strukturierte Daten und Lighthouse in Chrome für Technik und SEO-Grundlagen einzelner Seiten.
Ja, zum Teil. PageSpeed Insights, Lighthouse in Chrome, der Test für Rich-Suchergebnisse und der Schema Markup Validator funktionieren ohne Anmeldung. Für die Search Console brauchst du ein Google-Konto und musst bestätigen, dass dir die Website gehört. Dafür siehst du nur dort, welche Seiten im Index sind und bei welchen Suchanfragen du erscheinst. Für die Keyword-Recherche in Queris meldest du dich mit deiner Handynummer an, eine Kreditkarte brauchst du nicht.
Selbst gemacht kostet er nur Zeit, denn alle Google-Werkzeuge sind kostenlos. Automatische SEO Checker gibt es gratis mit Limit oder im Abo. Ein persönliches Audit kostet mehr, weil ein Mensch die Befunde bewertet. Mein 1:1-SEO-Audit kostet 1.490 € netto zzgl. USt., nur für Unternehmen, mit Video, PDF-Plan und kostenloser Vorab-Prüfung, ohne Umsetzung.
Für den technischen Überblick ja. Ein automatischer Check findet fehlende Titel, große Bilder oder kaputte Links in der Regel zuverlässig. Er weiß aber nicht, welche Leistungen dir Geld bringen, wie gut deine Inhalte im Vergleich zu den Wettbewerbern sind und was Google in deiner Search Console zeigt. Nutze ihn als Liste, nicht als Urteil.
Der SEO Score ist die Bewertung des jeweiligen Tools, nicht die von Google, und jedes Tool rechnet nach eigenen Regeln. Aussagekräftig sind die Werte, die Google selbst nennt: Core Web Vitals im Bereich „Gut“ (LCP bis 2,5 s, INP bis 200 ms, CLS bis 0,1, jeweils bei 75 % der Seitenaufrufe) und ein Lighthouse-Leistungswert ab 90. Wichtiger als jede Zahl ist, ob deine Seiten indexiert sind und zur Suchanfrage passen.
Ich empfehle die Search Console einmal im Monat, PageSpeed Insights nach jeder größeren Änderung an Design, Plugins oder Bildern und einen vollständigen Check nach jedem Relaunch sowie mindestens einmal im Jahr.
Laut Google wirken manche Änderungen nach wenigen Stunden, andere erst nach mehreren Monaten. Warte nach einer Änderung einige Wochen, bevor du sie bewertest. Die Felddaten in PageSpeed Insights zeigen Verbesserungen nur nach und nach, weil sie die letzten 28 Tage abbilden.
Die Begriffe werden oft gleich benutzt. Mit SEO Check ist meist eine automatische Prüfung gemeint, ob technische Regeln erfüllt sind. Eine SEO Analyse geht weiter und schaut auch auf Keywords, Rankings und Wettbewerber, etwa mit einer Domain-Analyse. Ein SEO Audit ist die Bewertung durch einen Menschen, der Technik, Inhalte und Keywords verbindet und festlegt, was zuerst gemacht wird. Mein Angebot dazu findest du unter 1:1-SEO-Audit.
Nach meiner Erfahrung oft ja, gerade wenn du bisher wenig gemacht hast. Lokal ist es meist leichter, auf Seite 1 zu kommen, als deutschlandweit bei umkämpften Suchbegriffen. Der Einstieg kostet vor allem Zeit, denn das Google Unternehmensprofil ist kostenlos. Ob in deiner Stadt nach deiner Leistung gesucht wird, prüfst du kostenlos mit einer Keyword-Liste in Queris. Eine Garantie für eine bestimmte Platzierung gibt es nicht.
Nur, wenn du dort einen echten Standort hast oder regelmäßig arbeitest und etwas Eigenes zeigen kannst: Projekte, Ansprechpartner, Anfahrt, Preise. Seiten, auf denen nur der Ortsname getauscht ist, fallen schnell unter Googles Spam-Richtlinie zu Brückenseiten. Kleine Orte bündelst du besser in einem Abschnitt zum Einsatzgebiet.
Die Grundlagen ja. Mit dieser Anleitung, der Search Console und einer Keyword-Liste kommst du als Inhaber weit, wenn du dir regelmäßig feste Zeit dafür nimmst. Schwierig wird es bei der Priorisierung, bei umkämpften Begriffen und bei Fehlern, die man von innen nicht sieht. Dafür gibt es mein 1:1-SEO-Audit. Wer lieber selbst lernt, kann sich für meinen SEO-Kurs auf die Warteliste setzen.